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Wie die Netzhaut wirklich funktioniert – die Reise des Lichts ins Innere des Auges
Die Netzhaut ist eine der außergewöhnlichsten Strukturen des menschlichen Körpers. Von außen unsichtbar, in ihrer Funktion vollkommen lautlos und zugleich hochkomplex, ist sie der Ort, an dem Licht in das umgewandelt wird, was wir „Sehen“ nennen. Jedes Bild, das wir wahrnehmen, jede Farbe, die wir erkennen, jedes Detail, das wir unterscheiden können – all das entsteht dort, auf dieser dünnen Membran, die den hinteren Augenabschnitt auskleidet.
Zu verstehen, wie die Netzhaut funktioniert, bedeutet, einen faszinierenden Mechanismus zu entdecken: eine Reise, die beim einfallenden Licht beginnt und innerhalb weniger Millisekunden im Gehirn endet. Es ist ein fortlaufender, präziser und äußerst empfindlicher Prozess, der genauso viel Aufmerksamkeit verdient wie jede andere Struktur unseres Körpers.
Die Reise des Lichts: vom Eintritt ins Auge bis zur Netzhaut
Wenn wir ein Objekt betrachten, gelangt nicht das Objekt selbst in unsere Augen, sondern das Licht, das davon reflektiert wird.
Dieses Licht durchläuft zunächst die Hornhaut, die stärkste brechende Oberfläche des Auges, und anschließend die Pupille, die sich – ähnlich wie die Blende einer Kamera – öffnet oder verengt, um die Lichtmenge zu regulieren.
Danach erreicht es die Linse (den Kristallin), eine dynamische, akkommodationsfähige Linse, die ihre Form verändert, um nahe oder entfernte Objekte scharf abzubilden. Dieses System fungiert als hochentwickelter automatischer Fokusmechanismus, der ununterbrochen arbeitet, ohne dass wir es bemerken.
Nach dem Durchtritt durch den Glaskörper gelangt das Licht schließlich zur Netzhaut – der eigentlichen Protagonistin des gesamten visuellen Prozesses. Die Netzhaut besteht aus über 100 Millionen Fotorezeptoren, hochspezialisierten Zellen, die Licht „auffangen“ und in elektrische Impulse umwandeln.
Stäbchen und Zapfen: die Sensoren unseres Sehens
Auf der Netzhaut gibt es zwei Haupttypen von Fotorezeptoren, jeder mit einer klaren Aufgabe:
- Stäbchen, die deutlich zahlreicher sind und eine extrem hohe Lichtempfindlichkeit aufweisen.
Sie ermöglichen das Sehen bei Dunkelheit und in schwach beleuchteten Umgebungen. Farben können sie nicht unterscheiden, aber sie erlauben das Erkennen von Formen und Bewegungen selbst bei sehr wenig Licht. - Zapfen, weniger lichtempfindlich, dafür fähig, Farben und feine Details zu differenzieren.
Es gibt drei Typen von Zapfen, die jeweils auf verschiedene Wellenlängenbereiche reagieren: Rot, Grün und Blau. Die Kombination ihrer Signale ermöglicht die Wahrnehmung von Millionen Farbabstufungen.
Der Bereich mit der höchsten Zapfendichte heißt Fovea – der Punkt des schärfsten Sehens. Beim Lesen, Autofahren oder Betrachten kleiner Details ist es genau die Fovea, die die entscheidende Arbeit leistet.
Vom elektrischen Signal zum Gehirn: wenn Licht zum Bild wird
Sobald die Fotorezeptoren durch Licht aktiviert werden, senden sie Informationen an die Nervenzellen der Netzhaut. Diese sind in mehreren Schichten organisiert, die das Signal verarbeiten, filtern und bereits vorstrukturieren.
Diese Vorverarbeitung ist so ausgeprägt, dass bestimmte Aspekte des visuellen Signals schon „interpretiert“ sind, bevor es das Auge überhaupt verlässt.
Das Endsignal wird über den Sehnerv – ein Bündel von über einer Million Nervenfasern – zum Gehirn weitergeleitet. Sein Ziel ist der visuelle Cortex, der Bereich, in dem das elektrische Signal schließlich zu dem wird, was wir sehen: Form, Tiefe, Bewegung, Farbe.
In Wirklichkeit sehen wir nicht mit den Augen – wir sehen mit dem Gehirn. Die Augen sind das Tor, durch das die visuellen Informationen eintreten.
Warum die Netzhaut so empfindlich ist (und wie man sie schützt)
Die Netzhaut ist ein äußerst dünnes, hochspezialisiertes und nicht regenerationsfähiges Gewebe:
Einmal geschädigt, kann es sich nicht spontan selbst reparieren. Deshalb ist ihr Schutz so entscheidend:
- vor UV-Strahlung, durch das Tragen zertifizierter Sonnenbrillen;
- vor Hypertonie und Diabetes, da beide Erkrankungen die Netzhautgefäße beeinträchtigen können;
- vor Traumata oder abnorm erhöhtem Augeninnendruck, die den Sehnerv schädigen können;
- vor übermäßiger Exposition gegenüber intensiver künstlicher Beleuchtung, die oxidativen Stress fördert.
Regelmäßige augenoptische und augenärztliche Kontrollen ermöglichen es, frühe Anzeichen von Krankheiten wie Glaukom, Retinopathien, Makulopathien oder Netzhautablösungen rechtzeitig zu erkennen.
Fazit
Der Weg, den das Licht im Auge zurücklegt, ist ein wahres biologisches Meisterwerk: komplex, schnell und perfekt koordiniert.
Die Netzhaut – mit ihren Fotorezeptoren und neuronalen Verschaltungen – arbeitet ununterbrochen, um uns ein scharfes, farbiges und stabiles Bild der Welt zu ermöglichen.
Sie zu schützen bedeutet, unseren Alltag, unsere Orientierung, unsere Mobilität und unsere Fähigkeit, Menschen wiederzuerkennen, zu schützen.
In den ILOP Optikzentren ist jede Sehkontrolle genau darauf ausgerichtet: nicht nur die Sehschärfe zu beurteilen, sondern auch den Gesundheitszustand der Netzhaut und ihrer Strukturen.
Ein einfacher Schritt, der langfristig einen großen Unterschied machen kann.
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