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Peripheres Sehen: Was es ist und warum es so wichtig ist
Wenn wir an das Sehen denken, stellen wir uns fast immer die Fähigkeit vor, zu lesen, ein Gesicht zu erkennen oder ein Detail zu betrachten.
Tatsächlich befindet sich ein großer Teil dessen, was wir täglich sehen, nicht im Zentrum unseres Blickfeldes, sondern an dessen Rändern. Genau hier kommt das periphere Sehen ins Spiel – eine grundlegende Funktion, die wir oft als selbstverständlich ansehen, die jedoch eine entscheidende Rolle für Sicherheit, Orientierung und Gleichgewicht spielt.
Das periphere Sehen ermöglicht es uns, wahrzunehmen, was um uns herum geschieht, ohne den Blick ständig bewegen zu müssen. Es erlaubt uns, uns fließend im Raum zu bewegen, schnell auf Reize zu reagieren und eine ganzheitliche Wahrnehmung unserer Umgebung aufrechtzuerhalten. In diesem Artikel werden wir entdecken, was peripheres Sehen wirklich ist, wie es funktioniert und warum es so wichtig ist, es zu erhalten.
Was ist das periphere Sehen und wie funktioniert es?
Das periphere Sehen ist der Teil des Gesichtsfeldes, der sich außerhalb des zentralen Bereichs erstreckt – jener Zone, die für die detailgenaue Wahrnehmung zuständig ist. Während das zentrale Sehen präzise, scharf und auf feine Erkennung ausgerichtet ist (wie beim Lesen oder Autofahren), ist das periphere Sehen besonders empfindlich gegenüber Bewegung und plötzlichen Veränderungen.
Aus anatomischer Sicht wird diese Funktion vor allem durch die Stäbchen, die in großer Anzahl in den äußeren Bereichen der Netzhaut vorkommen, ermöglicht. Stäbchen unterscheiden keine Farben, sind dafür aber extrem effizient bei der Wahrnehmung von Licht- und Bewegungsänderungen, selbst bei schlechten Lichtverhältnissen.
Dank des peripheren Sehens können wir:
- bemerken, wenn sich jemand seitlich nähert
- Hindernisse beim Gehen wahrnehmen
- schnell auf plötzliche Gefahren reagieren
- das Gleichgewicht während der Bewegung halten
Ohne eine gute periphere Sicht würde die Welt fragmentiert und weniger sicher erscheinen.
Warum das periphere Sehen im Alltag so wichtig ist
Auch wenn wir es oft nicht bewusst wahrnehmen, nutzen wir unser peripheres Sehen ständig. Es ist besonders wichtig beim Autofahren, da es ermöglicht, das Geschehen an den Seiten der Straße zu überwachen, ohne den Blick von der Fahrbahn abzuwenden. Ebenso spielt es im Sport eine zentrale Rolle, da es hilft, Bewegungen vorherzusehen und schnell zu reagieren.
Im Alltag trägt das periphere Sehen entscheidend zur Orientierung im Raum und zur Tiefenwahrnehmung bei. Ob beim Gehen in einem vollen Raum, Treppensteigen oder der Bewegung in unbekannten Umgebungen – eine ständige Abstimmung zwischen zentralem und peripherem Sehen ist erforderlich.
Eine Beeinträchtigung dieser Funktion kann zu folgenden Problemen führen:
- häufiges Anstoßen an Gegenstände oder Personen
- Schwierigkeiten bei seitlichen Bewegungen
- Unsicherheitsgefühl in belebten Umgebungen
- erhöhtes Unfallrisiko, insbesondere beim Autofahren
Aus diesem Grund ist das periphere Sehen kein „Extra“, sondern eine wesentliche Komponente für das gesamte Sehwohlbefinden.
Wenn das periphere Sehen eingeschränkt ist
Die Einschränkung des peripheren Sehens kann schrittweise erfolgen und bleibt in den Anfangsstadien oft unbemerkt. Manche Betroffene beschreiben das Gefühl wie eine Tunnelwahrnehmung, bei der die seitlichen Bereiche zu verschwimmen oder zu verschwinden scheinen.
Zu den häufigsten Ursachen gehören:
- Glaukom, das den Sehnerv allmählich schädigt
- Netzhauterkrankungen, wie Ablösungen oder Degenerationen
- Augen- oder neurologische Verletzungen
- Veränderungen des Augeninnendrucks
In vielen Fällen bleibt das zentrale Sehen lange Zeit gut, was es schwer macht, das Problem ohne gezielte Untersuchung zu erkennen. Deshalb sind Gesichtsfeldtests ein unverzichtbares Instrument zur Prävention.
Der Stellenwert regelmäßiger Sehtests für den Schutz des peripheren Sehens
Bei einer umfassenden Augenuntersuchung wird nicht nur bewertet, wie gut Buchstaben gelesen werden können, sondern auch, wie das Auge den Raum insgesamt wahrnimmt. Die Gesichtsfeldmessung ermöglicht es, mögliche Einschränkungen des peripheren Sehens zu erkennen, selbst wenn der Patient keine offensichtlichen Symptome wahrnimmt.
In den ILOP-Optikzentren ist die Augenuntersuchung darauf ausgelegt, einen ganzheitlichen Überblick über die Augengesundheit zu bieten. Bei verdächtigen Anzeichen wird der Kunde umgehend zu einer weiterführenden ärztlichen Untersuchung überwiesen, die entscheidend ist, um die Sehfunktion langfristig zu erhalten.
Ein frühzeitiges Eingreifen kann einen großen Unterschied machen, insbesondere bei stillen Erkrankungen, die zunächst vor allem das periphere Sehen betreffen.
Alles sehen, nicht nur in der Mitte
Das periphere Sehen ist eine stille, aber unverzichtbare Funktion. Es schützt uns, hilft uns, uns zu orientieren, und ermöglicht es uns, den Raum auf natürliche und sichere Weise zu erleben. Sich darum zu kümmern bedeutet, nicht nur die Sehschärfe zu überprüfen, sondern einen ganzheitlichen Ansatz für die Augengesundheit zu verfolgen.
Bei ILOP sind wir überzeugt, dass gutes Sehen bedeutet, alles zu sehen, nicht nur das, was direkt vor uns liegt. Deshalb sind unsere Augenuntersuchungen darauf ausgelegt, alle Aspekte des Sehens – zentral und peripher – mit Sorgfalt und Fachkompetenz zu beurteilen.
Die periphere Sehfähigkeit heute zu schützen bedeutet, die Bewegungsfreiheit, Sicherheit und Lebensqualität von morgen zu bewahren.
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